Schülerfirmen auf Koreanisch: Delegation aus Südkorea besucht Berliner Schüler Unternehmen

Wer finanziert Schülerfirmenarbeit in Deutschland? Welches Konzept verfolgen die Berliner Schüler Unternehmen und das Fachnetzwerk Schülerfirmen in seiner Beratungsarbeit vor Ort? Und wie können Südkorea und Deutschland zukünftig bei der Weiterentwicklung von Schülerfirmenarbeit kooperieren? All diese und viele weitere Fragen diskutierten südkoreanische Lehrkräfte mit Vertreterinnen der Berliner Schüler Unternehmen und des Fachnetzwerks Schülerfirmen bei dem Stiftungsbesuch einer Delegation aus dem ostasiatischen Land.

 


In dem spannenden Austausch wurde schnell deutlich, dass neben vielen Gemeinsamkeiten der beiden Länder auch Unterschiede in der Schülerfirmenarbeit existieren. Während in Südkorea Impulse vor allem zentralisiert gesetzt werden, fungieren die Schülerfirmenberatungen in Deutschland meist im spezifischen Kontext der Bildungsstrukturen einzelner Bundesländer. Und auch die Finanzierung unterscheidet sich: In Deutschland investieren neben Bundes- und Landesministerien auch private Stiftungen in das Konzept Schülerfirmen und die Beratung vor Ort, in Südkorea hingegen stammen die verfügbaren Mittel nahezu ausschließlich aus dem Gesamthaushalt der koreanischen Regierung. In dem übergreifenden Ziel, jungen Menschen einen gelingenden Übergang von Schule in den Beruf zu ermöglichen, stimmten beide Seiten aber in jeder Hinsicht überein.

 


Die Delegation des Korea Institute of Startup & Entrepreneurship Development besucht im Februar 2019 Deutschland und die Niederlande, um sich zur Schülerfirmenarbeit in Europa zu informieren und Eindrücke sowie pädagogische Ansätze mit nach Südkorea zu nehmen. In Deutschland besucht sie neben der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung auch das gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ-Berlin.

 

© DKJS

Zurück